Herzlich willkommen bei der Kreisgruppe Dingolfing-Landau

Letzte Aktualisierung: 08.Februar 2018

 


Fische, Krebse und Muscheln in Niederbayern

Die lebensweise und die Gefährdungsursachen der Wasserbewohner Niederbayerns sind Thema eines Vortrages, der im Laufe der Winterveranstaltungsreihe des Landesbundes für Vogelschutz am kommenden Freitag, den 19. Januar um 19:30 Uhr im Landgasthof Apfelbeck in Mamming abgehalten wird.

Dr. Jens-Eike Täubert, Fachberater für Fischerei in Niederbayern, wird dabei an geeigneten Beispielen den Entwicklungszyklus einzelner Tiergruppen und deren Gefährdungsursachen näher erläutern. Ebenso werden Artenhilfsmaßnahmen und deren Erfolge vorgestellt. Abschließend gibt Dr. Täubert einen Einblick in die Arbeit der Fachberatung für Fischerei und stellt den bezirkseigenen Lehr- und Beispielbetrieb in Lindbergmühle vor.

 Schlagkräftige Partnerschaften und Netzwerke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind heute notwendiger denn je. Gemeinsam mit dem Fischereiverband und anderen Verbänden spricht sich der LBV gegen einen Ausbau der frei fließenden Donbau aus. Er ist ebenso Unterstützer der laufenden Renaturierung der Isar im Landkreis. Ein Grund, sich etwas intensiver mit dem Leben der Wasserbewohner zu beschäftigen.

Die LBV-Kreisgruppe Dingolfing-Landau lädt zu dieser Veranstaltung alle Interessierten herzlich ein.

Europäische Äsche

Vogel des Jahres 2018: Der Star

Star (Sturnus vulgaris) Foto:M Herzig

Stunde der Wiesenvögel im Isarmoos

Kiebitz im Königsauer Moos (Foto: M. Herzig)

 

Dingolfing-Landau: Das Isarmoos in unserem Landkreis ist bayernweit das wichtigste Brutgebiet für Wiesen- und Feldvögel.

Hier brüten noch am meisten Brachvögel, Kiebitze, Blaukehlchen und Feldlerchen. Um der Bevölkerung diese herausragenden Naturschätze näher zu bringen, haben Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz im Landkreis die Aktion „Stunde der Wiesenvögel“ ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieser Aktion fanden heuer 4 Beobachtungstreffen im Isarmoos statt, bei der von bestimmten Punkten aus unter fachkundiger Begleitung die Vögel eine Stunde lang beobachtet, gezählt und aufgeschrieben wurden.

Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Waldkauz (Strix aluco) Foto: Michael Herzig
Waldkauz (Strix aluco) Foto: Michael Herzig

Schleiereulenkartierung 2015

Erfreuliche Ergebnisse bei der diesjährigen Kartierung durch Burkhard Werthmann und Michael Herzig!!!

Nachdem 2014 nur eine Brut festgestellt werden konnte, wurden heuer im Landkreis 3 Schleiereulenpaare kartiert. An zwei Gehöften wurden in der Dämmerung Altvögel bei der Fütterung beobachtet, dort wurden jeweils 6 bzw. 3 Jungvögel erfolgreich aufgezogen. An einem dritten Standort wurden zwei frisch gelegte Eier festgestellt. Dieser Brutversuch wird weiter beoachtet.

Bleibt zu hoffen dass die anderen Landkreise ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielen und so wieder mehr Schleiereulennachwuchs die Basis für ein stabiles Vorkommen in Niederbayern bilden kann. 

Jedenfalls scheinen mehr Schleiereulen in unserer Heimat heimisch, jedoch schreiten nur wenige zur Brut in ungünstigen Witterungs- oder Mäusejahren.

Flügger Jungvogel wartet auf Futter (Foto: Michael Herzig / ca. 21:45 Uhr)
Schleiereulen Altvogel auf dem Scheunendach (Foto: Michael Herzig / ca. 22:00 Uhr)
frisches Schleiereulengelege (Handyfoto: Michael Herzig)

Beweidung der Kiesgrube Winkl

Nachdem im Mai mit dem Aufbau des Weidezaunes begonnen wurde, befinden sich nun seit einigen Wochen die ersten Rinder zur Beweidung auf den Flächen des LBV-Biotops. Das Gelände wurde in zwei seperierbare Flächen aufgeteilt, mit einem Übergang, der wechselseitig geöffnet werden kann. Der Kiesweg der die beiden Grundstücksflächen - das Kerngebiet die Kiesgrube im Norden und die Streuobst und Brachfläche im Süden - trennt,  ist im Weidebetrieb uneingeschränkt für Landwirte, Naturliebhaber und Spaziergänger nutzbar.

Schauen Sie doch einfach mal bei einem Wochenendspaziergang vorbei und genießen Sie den Anblick "glücklicher Kühe" in Verbindung mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

!!! Doch bitte Vorsicht am Elektrozaun !!!

Streuobst und Brachfläche
Eingang zur Kiesgrube
"Muuuh"

Flussseeschwalben am Mossandlweiher

Belegfoto fasst flügger Flusseeschwalbe (Digiskopiefoto: Michael Herzig) bitte entschuldigen Sie die Bildqualität!!!

Daten folgen!!!

Ehrung für 30 Jahre Mitgliedschaft und Einsatz für die Natur

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Burkhard Werthmann für seine Mitgliedschaft und seine langjährige aktive Mitarbeit geehrt. Die Ehrung mit Urkunde und der LBV Anstecknadel in Gold übernahm Ruth Waas von der Bezirksgeschäftsstelle Straubing.

Der KG Vorsitzende Joachim Aschenbrenner, Burkhard Werthmann, Ruth Waas
Der  KG Vorsitzende Joachim Aschenbrenner, Burkhard Werthmann, Ruth Waas

Wasserwacht leistet wertvolle Hilfe für den Artenschutz

Die Helfer von der Wasserwacht, von links:
Rupert Steinbrückner, Karl Heinz Grosch, Roland Schmidt und Michael Mora (Foto: Joachim Aschenbrenner)
Die Helfer von der Wasserwacht, von links: 
Rupert Steinbrückner, Karl Heinz Grosch, Roland Schmidt und Michael Mora (Foto: Joachim Aschenbrenner)

Zum Artikel auf unserer Projektseite gelangen sie, wenn sie auf das Bild klicken!!!

Arbeitseinsatz am Flußseeschwalbenfloß

Am 28.Oktober startete Die Kreisgruppe Dingolfing-Landau mit einer kleinen Truppe zum Mossandlweiher.

Wenn Sie den detaillierten Einsatzbericht lesen möchten, klicken Sie bitte auf das Bild !!!

Der Aufwuchs wird entfernt (Foto: Elfriede Feicht)
Der Aufwuchs wird entfernt (Foto: Elfriede Feicht)

Aktuell um diese Jahreszeit: Hilfe für den Igel

Foto: LBV / Andreas Giessler
Foto: LBV / Andreas Giessler

Kleine Igel in Ruhe lassen

Tiere sind nur scheinbar hilflos und derzeit vermehrt bei Nahrungssuche zu beobachten – LBV-Tipps: Was Igeln wirklich hilft

 

Hilpoltstein, 18.09.2014 – Für die Igel heißt es derzeit „Futtern was das Zeug hält“. Denn bis die Temperaturen dauerhaft um den Gefrierpunkt liegen und sich die Tiere zum Winterschlaf zurückziehen, müssen sie sich den notwendigen Fettvorrat anfressen. Auf der Suche nach Nahrung sieht man die stacheligen Gartenbewohner derzeit häufig umherstreifen. Daher ist jetzt eine gute Zeit, den beliebten Tieren im heimischen Garten zu helfen und ihnen ausreichend Unterschlupf und Nahrung zu bieten. So müssen sie sich erst gar nicht auf die gefährliche Wanderung über die Straßen begeben. Jedoch bittet der Landesbund für Vogelschutz (LBV) alle Naturfreunde, umherwandernde und nur scheinbar hilflose Igel keinesfalls anzufassen. Unter www.lbv.de/igel gibt der LBV Expertentipps, was den nützlichen und niedlichen Tieren wirklich hilft, so dass sie sicher und gut gerüstet die kalte Jahreszeit überstehen.

 

Grundsätzlich gilt: Wer einen Igel findet, sollte ihn auf keinen Fall anfassen. „Die derzeit scheinbar umherirrenden Tiere sind in den meisten Fällen nicht in Not, sondern befinden sich intensiv auf Nahrungssuche, um sich rechtzeitig ausreichend Winterspeck anzufressen“, so LBV-Expertin Anne Schneider. Der Tisch in der Natur ist reich gedeckt, so dass sich die jungen Igel problemlos die nötige Fettschicht anfressen können. „Nur offensichtlich verletzte oder kranke Tiere benötigen sofortige Hilfe von einem Tierarzt“, erklärt die Biologin.

 

Dennoch können Naturfreunde den niedlichen und nützlichen Gartenbewohnern helfen, indem sie eine Tränke und eine Futterstelle aufstellen und die Igel so bei der Nahrungssuche unterstützen. Damit wird verhindert, dass untergewichtige Igel im Winter in menschliche Obhut genommen werden müssen. Oft kommen die Tiere regelmäßig abends zu bekannten Futterstellen. Für den Futterteller eignet sich ein Gemisch aus Katzenfutter, Igeltrockenfutter und ungewürztem Rührei. „Auf keinen Fall sollten Speisereste oder Obst gefüttert werden, auch Milch vertragen Igel absolut nicht“, warnt Anne Schneider. Um Krankheiten zu vermeiden, müssen Futterreste täglich entfernt und das Wasser erneuert werden. Doch auch vor Mitfressern oder Regen sollte das Futter geschützt sein.

 

Die beste Igelhilfe ist ein naturnah gestalteter Garten, denn dort finden sie genügend Käfer, Regenwürmer, Schnecken und Spinnen. „Schon eine verwilderte Ecke kann ausreichen, um einen kleinen Igellebensraum zu schaffen. Vor allem Laub-, Reisig- und Totholzhaufen bieten ihm willkommenen Unterschlupf“, so Schneider. Doch auch künstliche Verstecke werden jederzeit gerne angenommen, und das nicht nur für den Winterschlaf. Die sogenannten Igelburgen können ohne großen Aufwand selbst gebaut werden oder sind in unterschiedlichsten Ausführungen auch im Fachhandel erhältlich. Eine kostenlose Broschüre, Informationen zur geeigneten Platzwahl, eine ausführliche Bauanleitungen für Igelburgen und nützliche Tipps zum Anlegen eines igelfreundlichen Gartens finden Sie unter www.lbv.de/igel.

 

Übrigens, erst wenn die Bodentemperatur langfristig um den Gefrierpunkt liegt, ziehen sich die Igel komplett zurück. Erst dann dürfen noch herumirrende Igel, die meist krank oder untergewichtig sind, aufgenommen werden. In einem solchem Fall sollten Igelfreunde einen Tierarzt, ein Tierheim oder eine Igelstation aufsuchen.

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Biotoppflege in unserer Kiesgrube Eschlbach

Eschlbach am 09.08.2014: 11 fleißige Arbeiter fanden sich in der Kiesgrube ein um mit vereinten Kräften gegen die Goldrute vorzugehen. Große Bereiche konnten gemäht und von der Goldrute befreit werden, beendet wurde der Arbeitseinsatz mit einer abschließenden Brotzeit.

Die Kreisgruppen-Mitglieder und Kiesgruben-Freunde.

Ein weiterer Fall von Greifvogelvergiftung bleibt unbestraft

bitte klicken sie auf die Überschrift um mehr zu erfahren

 

 

 

 

Wiedehopf im Landkreis Dingolfing-Landau

03.Mai 2014: Wiedehopf bei Eichendorf!!! Seit mehreren Wochen hält sich ein männlicher Wiedehopf rund um das Schullandheim und das Naturkundemuseum in Eichenberg auf. Nachdem in den ersten zwei Wochen das Männchen fleißig den ganzen Tag mit seinen „uupp uupp“ rufen auf sich aufmerksam machte, ruft es nun nur noch spärlich aber immer noch regelmäßig. Vielleicht ein Anzeichen dafür dass das Wiedehopf Männchen ein Weibchen gefunden hat und nun nur noch sein Revier abgrenzt. Es bleibt spannend ob es vielleicht in unserem Landkreis zu einem Brutversuch kommt.  Rund um das Schullandheim Eichenberg scheinen die Voraussetzungen dafür ideal, Viehhaltung im Freien, exponierte Lage. Herzlichen Dank an Herrn Hans Einhellig für die tolle Beobachtung und das wunderbare Belegfoto!!!

(Foto: Hans Einhellig)
(Foto: Hans Einhellig)

Vortrag am 15.11.2013 von Willi Holzer: Greifvogelschutz tut Not!

 

Landau. Gut besucht war die erste Veranstaltung der Wintervortragsreihe des Landesbund für Vogelschutz  zum Thema „Greifvogelverfolgung in Bayern“ im Landauer Kastenhof.  Auch in Niederbayern werden noch Greifvögel illegal mit Gift, Schrot und Fallen verfolgt.

Greifvögel üben eine große Faszination auf viele Menschen aus. Vogelschützer, Naturschutzverbände und Naturfreunde setzen sich ehrenamtlich für den Erhalt dieser zum Teil selten gewordenen Arten ein, damit sich auch künftige Generationen an ihren Flugkünsten erfreuen können. Leider gibt es auch weniger Positives zu berichten. Willi Holzer aus Freising, welcher eine Greifvogel-Auffangstation in Freising betreut, berichtete über seine Erfahrungen im Greifvogelschutz. Er führt seit fast vier Jahrzehnten Bestandsaufnahmen bei Mäusebussard, Sperber und Habicht durch. Böswillige Übergriffe auf diese Tiere wären nicht so selten.

15 Greifvogelarten gäbe es in Bayern, als Wintergäste kämen noch Rauhfußbussard, Merlin und Kornweihen dazu. Seeadler, Wiesenweihe und Kornweihe seien in Bayern sehr selten und vom Aussterben bedroht (Kategorie 1 der Roten Liste Bayerns). Die Tötung solch seltener Tiere sei besonders tragisch.

Dabei umfasse die Verfolgung von Greifvögeln alle Maßnahmen mit dem Ziel, Greifvögel unschädlich zu machen oder für eigene Zwecke zu nutzen. Motive seien der „vorbeugende Schutz“  vor oder die Abwehr von Übergriffen auf jagdbares Wild (insbesondere Hase, Fasan, Rebhuhn) oder Geflügel (Tauben, Hühner). Auch die Präparation von Vögeln, die Falknerei mit Greifvogelschauen oder die Privathaltung wäre für Jäger, Falkner, Geflügelzüchter, Präparatoren oder andere Personen ein Grund, diese Tiere zu verfolgen oder sich anzueignen.

Der Referent stellte anhand einer Vielzahl von Bildern aus verschiedenen Landkreisen das Vorgehen der Täter vor. Ob Auslegen von Giftködern oder Gifteier, als Auswilderungsvolieren für Fasane getarnte Fanganlagen, ohne Genehmigung aufgestellte und mit lebenden Tauben beköderte Fangkörbe, alle diese Methoden seien illegal und strafbar. Außerdem würden Fangkörbe  zum Teil dem Tierschutzgesetz widersprechen. Die Vielzahl von Beispielen mache ersichtlich, dass die Verfolgung von Greifvögeln wie Mäusebussard, Habicht und Sperber, aber auch von selteneren Arten wie Wanderfalke, Rotmilan oder Rohrweihe auch in Bayern nach wie vor ein gravierendes Problem darstelle. „Man dürfe sich die Frage stellen, ob der gesetzliche Schutz hinreichend wirksam ist!“, so Holzer.

Gefundene tote oder verletzte Greifvögel sollten immer gemeldet werden. Es gäbe auch in jedem Landkreis Ansprechpartner, die hier gerne behilflich seien. Auf der Internetseite des LBV seien diese mit Telefonnummer zu finden. Mittlerweile würden bayernweit Fälle der Greifvogelverfolgung registriert, auch ein Hundeeinsatz zur Giftködersuche sei schon getestet worden. Mit Nachdruck zu fordern wäre überdies wie in anderen Bundesländern eine Stabsstelle für Umweltkriminalität auch in Bayern. Hier könnten Straftaten von sehr gut ausgebildeten und unabhängigen Fachleuten gezielt verfolgt werden. Diskutiert wurde auch eine illegale Greifvogelverfolgung in der Gemeinde Essenbach. Der Fang eines Habichts durch einen Jäger wurde dort kürzlich mit 3000 Euro Strafe und Jagdscheinentzug geahndet.

vergifterter Habicht (Foto: Willi Holzer)
vergifterter Habicht (Foto: Willi Holzer)
Willi Holzer und Michael Püls
Willi Holzer und Michael Püls

Glückliches Ende für "unseren" Mauersegler !

Eine erfreuliche Nachricht erreichte unsere Kreisgruppe am Sonntag Vormittag. Frau Doktor Ninon Ballerstädt aus Tutzing konnte am 27.07.2013 , den in Dingolfing gefunden Mauersegler, erfolgreich abfliegen lassen. Ein Happy End in einem ansonsten sehr schlechten Jahr für die Mauersegler. Herzlichen Dank noch einmal an Martin Blasi, der zusammen mit einem Freund den verletzen Mauersegler während der Schlechtwetterperiode fand und nicht seinem Schicksal überlies sondern schnell und richtig handelte. Nur durch den beherzten Einsatz hatte der Vogel überhaupt eine Chance. Nach dem Stillen der Blutung am Flügel, organisierte die Kreisgruppe den Transport des verletzten Seglers nach Tutzing. Dort übernahm Frau Ballerstädt die intensive und zeitaufwändige Pflege. Obwohl es am Anfang sehr schlecht um den Segler stand, da er alle großen Handschwingen des einen Flügels eingebüßt hatte, entwickelte der Vogel überraschender Weise schnell neue Federn. Dies ist sehr außergewöhnlich um diese Jahreszeit, eigentlich ist die Mauser bei Mauerseglern erst wieder im Winter. Es freut uns sehr dass in der Natur beinahe nichts unmöglich erscheint und unser Einsatz belohnt wurde. Guten Flug lieber Mauersegler, auf das wir Deine "Srriiiiie, Srriiiiie" Rufe im nächsten Sommer wieder hören dürfen!!!

Michael Herzig

Neues vom Artenschutzprojekt Flußseeschwalbe

21.07.2013: Bei einer weiteren Kontrolle der Brutflöße im Mossandlweiher wurden insgesamt 4 Jungvögel gezählt. Da die beiden vor zwei Wochen schon relativ großen Jungvögel nicht mehr auf den Flößen gesehen werden konnten, gehen wir von insgesamt 6 Jungvögeln aus. 

Wir halten sie natürlich auf dem Laufenden.

Bei einer Kontrolle der Flußseeschwalbennester bleibt man meistens nicht unentdeckt. Jeder "Störenfried", der den Nestern zu nahe kommt, wird lautstark von den Altvögeln beschimpft. (Fotos: M. Herzig)

Prachtnelkenkartierung auf den LBV-Flächen im Königsauer Moos

Kartierungsergebnis der Pracht-Nelke (Dianthus superbus):

Gemarkung Thürnthenning:  4 Stauden
Gemarkung Großköllnbach: 30 Stauden                                                                dort außerdem Iris Sibirica: 4 Stauden


Auspflocken der Stauden, (Foto: J. Aschenbrenner)
Auspflocken der Stauden, (Foto: J. Aschenbrenner)
Prachtnelke (Foto: M. Herzig)
Prachtnelke (Foto: M. Herzig)
Iris Sibirica (Foto: M. Herzig)
Iris Sibirica (Foto: M. Herzig)
Vierfleck-Libelle (Foto: J. Aschenbrenner)
Vierfleck-Libelle (Foto: J. Aschenbrenner)

Goldruten-Arbeitseinsatz in der Kiesgrube Eschlbach

Nur zwei Freiwillige fanden sich am 15.Juni zum geplanten Arbeitseinsatz in der Kiesgrube ein. Andrea und Michael Püls rückten der Goldrute zu Leibe. Da sich die Goldrute heuer, gerade im Randbereich der Kiesgrube, extrem ausgebreitet hat, werden wir im Juli / August noch einmal eine Aktion in der Kiesgrube starten müssen.

Fam. Püls im Einsatz (Foto: M. Herzig)
Fam. Püls im Einsatz (Foto: M. Herzig)

Familienplanung bei den Weißstörchen in Marklkofen

Paarung im Horst (Foto: Peter Eisgruber-Rauscher)
Paarung im Horst (Foto: Peter Eisgruber-Rauscher)

Mit den Grünen im Moos

Die Grünen im Bezirk Niederbayern mit MDL Eike Hallitzky links neben Joachim Aschenbrenner
Die Grünen im Bezirk Niederbayern mit MDL Eike Hallitzky links neben Joachim Aschenbrenner

Die Grünen des Bezirks Niederbayern im Königsauer Moos

Auf Einladung der Bayerischen Grünen des Bezirks Niederbayern stellte Joachim Aschenbrenner ihnen und MDL Eike Hallitzky das SPA-Gebiet (Special Protection Area) Königsauer Moos vor.

Das zentrale Thema war der Wert des Mooses für die Gesellschaft.

-       Das Moos als Hochwasserschutz

-       Das Moos als Klimaschutz

-       Das Moos als Grundwasserschutz

-       Das Moos als Artenschutzgebiet für seltene Tiere und Pflanzen

Das Natura 2000 Gebiet Königsauer Moos steht stellvertretend für 156.000 ha Niedermoorfläche in Bayern, die für den Klima- und Artenschutz konsequent genutzt werden könnten. Aber - dem Erhalt dieser gesellschaftlich bedeutenden Werte wird von Regierenden auf allen politischen Ebenen in Bayern gegenwärtig zu wenig Beachtung geschenkt. Und so wird auch unser Königsauer Moos weiter entwässert, bis es verschwindet. Das Erlöschen vieler Brutvogelarten im Moos wie Rotschenkel, Bekassine und Braunkehlchen sind die augenfälligen Indizien für das Sterben des Mooses.

Jahreshauptversammlung mit Vorstands-Neuwahlen am 08.03.2013 im Landgasthof Apfelbeck / Mamming

Foto: Ruth Waas
Foto: Ruth Waas

Der Vorstand unserer Kreisgruppe:
im Hintergrund: Michael Püls (ehemaliger Schatzmeister, jetzt Beisitzer), Stefan Franziszi (Kassenprüfer, neu gewählt)

mittlere Reihe (von links): Joachim Aschenbrenner (erster Vorsitzender, wiedergewählt), Annemarie Aschenbrenner (Schriftführerin, wiedergewählt), Dr. Elfriede Feicht (Beisitzerin, neu gewählt), Heike Herzig (Kassenprüferin, wiedergewählt), Marcel Püls (Jugendbeauftragter, wiedergewählt),

untere Reihe (von links): Michael Herzig (2. Vorsitzender, wiedergewählt), Andrea Püls (Schatzmeisterin, neu gewählt) und Dr. Gisela Merkel-Wallner vom Landesvorstand.

Nicht mehr kandidiert haben und vom Vorstand dankend verabschiedet wurden:
Walter Franziszi, Reinhard Fischer und Peter Hirmer.

Gratulation und ein großes Dankeschön für 30 Jahre beim LBV!!!

Joachim Aschenbrenner, der Jubilar Klaus Klobe und Frau Dr. Gisela Merkel-Wallner
Joachim Aschenbrenner, der Jubilar Klaus Klobe und Frau Dr. Gisela Merkel-Wallner

Die Donau in Niederbayern, Vortragabend mit Josef Baumgartner


 

Vergangenen Freitag lud die Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) zu ihrem vierten Wintervortrag „Natur an der frei fließenden Donau“ nach Landau ein. Der LBV Vorsitzende Joachim Aschenbrenner konnte für diesen Lichtbildvortrag den bekannten Naturfotografen Josef Baumgartner aus Sattling im bis auf den letzten Platz gefüllten Gewölbe im Kastenhof begrüßen. Baumgartner ist an der Niederbayerischen Donau aufgewachsen und fotografiert seit etwa fünfzehn Jahren intensiv die Natur Niederbayerns, Europas und Nordamerikas.

Ja und was dann an Bildern von der frei fließenden Donau, von der Isarmündung bis Hilgartsberg bei Vilshofen vorgestellt wurde, war ein „Feuerwerk“ an Licht, Stimmungen und Tierarten, wie man sie in einer solchen Dichte wohl selten zu sehen bekommt. Mit perfekter Überblendtechnik, Musikuntermalung und kurzen Kommentaren faszinierte Baumgartner eine Stunde die Zuschauer, die er ganz in den Bann seiner Fotografien hineinzog. Von den an der Donau lebenden Zug- und Brutvögel, über Amphibien, Molche und Fische bis hin zu Schmetterlingen war der Fächer der Naturdokumentation gespannt. Dazu kommt sein professioneller Umgang mit der Kameratechnik, mit der er gleichsam zum „Naturmalermaler“ wird. Mit den Elementen Fluss, Licht, Wasser, Eis, Pflanzen und Tiere gestaltet er seine fotografischen Kompositionen. Und er sagt von sich: „Erst Ästhetik und Ideen, verleihen Fotografien die ganz besondere Note.“ Es war ein Lichtbildvortrag, der den Besuchern sicher im Gedächtnis bleiben wird.

18.Februar 2013 Vortrag von Christian Wagner

Naturreisen durch Süddeutschland

 

Zu vogelkundlichen Reisen in die Natur, von der Mosel bis zum Watzmann, lud am vergangenen Freitag der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in den Kastenhof in Landau ein. Der LBV konnte dafür den bekannten Autor ornithologischer Reisebücher Dr. Christian Wagner aus Freising gewinnen, der die Zuschauer im bis auf den letzten Platz gefüllten „Gewölbe“ auf eine spannende Exkursion durch Süddeutschland mitnahm.

Dass es noch solche naturnahen „Schätze“ in Süddeutschland gibt, hatten die Besucher dieses sehr gut aufbereiteten Lichtbildvortrages mit genauen Karten, Ortsbeschreibungen und Natur- und Vogelbildern nicht erwartet. Von der Alpendohle bis zur Zippammer, vom Großen Brachvogel bis zum Zwergstrandläufer wurden Vogelarten in ihren Zug- und Brutgebieten in einem Artenreichtum vorgestellt, den man für Süddeutschland nicht für möglich halten würde.

Vom Kaiserstuhl mit seinen wärmeliebenden Arten wie Wiedehopf und Bienenfresser über das EU Schutzgebiet Wagbachniederung am rechten Rheinufer mit seinen Seeschwalben- und Watvogelarten, die hier durchziehen, bis hin zum Bodensee und den oberbayrischen Seen und hinauf in die Alpen stellte C. Wagner fantastische Gebiete und ihre Vögel vor. Aber auch von unserem Landkreis aus sind einige Vogelschutzgebiete schnell erreichbar, die eine überraschende Fülle an Vogelarten beherbergen, sei es auf dem Zug oder als Brutgebiet. Das sind besonders zu den Vogelzugzeiten der Echinger Stausee, das bayerische Wasserrallengebiet, der untere Inn mit seiner Fülle an Enten- und Watvögeln, ebenso die Donau bei Straubing oder das Rötelseeweihergebiet bei Cham mit zahlreichen Reiherarten.

Würde man sich über das Jahr hinweg mit Wagners Buch „Vögel beobachten in Süddeutschland“ aufmachen und seinen Exkursionsvorschlägen folgen, so könnte man mit Geduld und Beobachtungsausdauer über 300 Vogelarten entdecken und dazu natürlich auch Insekten und Blumenarten, die für die meisten Gebiete typisch sind. Und wer in ganz Deutschland auf „betreute“ Exkursion gehen will, dem stehen noch die beiden weiteren Bände „Norddeutschland“ und „Ostdeutschland“ von Wagner als kompetente Begleiter zur Verfügung.

04.Januar 2013: Vortrag "Best of" Naturbilder 2012

Die fünf Fotografen Josef Baumgartner, Franz Meindl, Joachim Aschenbrenner, Michael Herzig, Marcel Püls (von links nach rechts)
Die fünf Fotografen Josef Baumgartner, Franz Meindl, Joachim Aschenbrenner, Michael Herzig, Marcel Püls (von links nach rechts)

Die Kreisgruppe Dingolfing-Landau wünscht Ihnen und Ihren Familien geruhsame Weihnachtstage und ein gesundes und friedvolles Neues Jahr!!!

Bekassinen im Dornwanger Moos (Aufnahme aus dem Jahr 2005, digitalisiert M.Herzig)
Bekassinen im Dornwanger Moos (Aufnahme aus dem Jahr 2005, digitalisiert M.Herzig)

Unser Winterprogramm

Auch heuer bieten wir wieder für Naturliebhaber interessante und vergnügliche Vorträge an, lesen Sie mehr unter Veranstaltungen Termine

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen.

Unterdaching, 11.Mai 2012 Foto und Meldung: Dieter Aichner
Unterdaching, 11.Mai 2012 Foto und Meldung: Dieter Aichner

Ein tragisches Unglück ereilte ein Uhuweibchen bei Unterdaching:

Weitere Sicherungsmaßnahmen an dem Trafohäuschen wurden in der Zwischenzeit durch das LfU bei EON beantragt.

Die beiden jungen verwaisten Uhunestlinge wurden in andere Horste versetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zurück aus dem Urlaub!!!

Voller Tatendrang haben bereits die ersten Erhebungen zur diesjährigen Schleier-eulenkartierung begonnen. Mehr darüber können Sie demnächst hier lesen.

Nebenbei aktualisieren wir unsere Projektseiten. Auch darüber können sie in Kürze mehr erfahren... z.b. über die Kartierungen in unseren beiden Kiesgruben-Biotopen Eschlbach und Winkl.

Die Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe fand am Freitag den 30.März in Mamming statt. Der Kreisgruppenvorsitzende Joachim Aschenbrenner zeigte einen Jahresrückblick mit wichtigen Themen und Michael Herzig gab einen kurzen bebilderten Einblick in die Schleiereulenkartierung 2011 und die LBV Grundstücke. Ein weiterer wichtiger Tagespunkt war die Wahl von Marcel Püls zum Jugendvertreters/Beisitzer der Kreisgruppe. Nach dem Kassenbericht durch Michael Püls folgte die Ehrung der Jubilare durch Dr. Gisela Merkel-Wallner für ihre langjährige Treue zum Verband. Den Abschluß des Abends gestaltete Ruth Waas von der Geschäftsstelle Niederbayern mit einem vergnüglichen und informativen Vortrag über die Dohle, den Vogel des Jahres 2012.

Joachim Aschenbrenner eröffnet die Veranstaltung.

Dingolfing/Landau: Artenreichtum und Vogelvielfalt im Norden Venezuelas

Vogelsuche im Urwaldreservat Palmichal: Markus Craig, Norbert Flauger, Michael Herzig (von l. nach r.)
Vogelsuche im Urwaldreservat Palmichal: Markus Craig, Norbert Flauger, Michael Herzig (von l. nach r.)

Über 20 Naturinteressierte und Mitglieder des Landesbund für Vogelschutz verfolgten gebannt den Lichtbildervortrag von Heike und Michael Herzig am Freitagabend im Kastenhof Landau. Die beiden Referenten zeigten Bilder einer privat organisierten 12-tägigen Erkundungsreise in die nördliche Küstenkordiliere Venezuelas, die im April 2011 stattfand.
Die Reiseplanung startete aufgrund einer Internetseite: www.bugparadise.com
Diese Seite offeriert einen unvergesslichen Urlaub in einem von einer deutschen Familie geführten privaten Paradies für Naturliebhaber. Die liebevoll gestaltete Homepage von Norbert Flauger, eines bayrischen Biologen, der mit seiner Frau seit 20 Jahren in Venezuela lebt, versprach Natur pur, Tagesausflüge in Urwälder, an die karibische Küste und das alles mit familiären Charme.
Nach einer völlig problemlosen Kontaktaufnahme per Telefon begab man sich schließlich im Frühjahr, zum Ende der Trockenzeit, Anfang der Regenzeit, auf die Abenteuerreise.
Nach einem langen Flug von Frankfurt nach Caracas, der Millionenmetropole und Hauptstadt Venezuelas, kam man nach einem vierstündigen Autotransfer in der Dunkelheit in der „Casa Maria“ an. Noch ließ sich das Paradies nur erahnen. Die ganze geballte Schönheit und Biodiversität erfuhr man dann am nächsten Morgen bei Tagesanbruch. Das leise Insektenkonzert der Nacht wurde nun zu einem wahren Orchester, der liebevoll gestaltete Garten der Familie Flauger erstrahlte im ersten Sonnenlicht und kaum ein Busch oder Baum war nicht voll mit Vögeln. Bereits vor dem Frühstück wurden die ersten neuen Arten beobachtet. Der Garten allein beherbergte mehr als 70 verschiedene Vogelarten, darunter der Rotschwanz-Glanzvogel, der Schwarzohrpapagei und der Blauzügelarassari, der zu den Tukanen zählt. Eine Vielzahl an Singvögeln wie verschiedene Waldsänger, der Rotrückenzaunkönig und verschiedene Tangaren, wie die Bischofstangare, Isabelltangare, Purpurtangare und die Palmtangare. Eine weitere Vogelfamilie, die Tyrannen bzw. Fliegenschnäpper war ebenfalls mit einer Vielzahl vertreten und konnte ausgiebig beobachtet und studiert werden. Und das alles noch vor und auch während des Frühstücks auf der Terrasse. Verköstigt und rund um die Uhr umsorgt wurden die Reiseteilnehmer von einem weiteren Mitglied der Familie Flauger: Xiomara, ein echter „Schatz“ aus dem venezuelanischen Urwald, kochte bayrisch-venezuelanisch und sorgte für die nötige Stärkung und versorgte zusätzlich noch mit liebevoll und mehr als ausreichendem Proviant für die Tagesausflüge mit Jeep oder Unimog.
Auf diesen Exkursionen konnte der Biologe Norbert Flauger sein unerschöpfliches Wissen über die Natur zeigen und führte uns zielsicher von einem Naturschatz zum nächsten, zeigte uns aber auch die vielfältigen und nicht mehr zu übersehenden Bedrohungen des Naturparadieses und dem rücksichtslosen Zerstörungsdrang des Menschen. Doch alldem zum Trotz geling es ihm, für sich, seine Gäste und vor allem für die Tierwelt noch intakte Urwaldparzellen und Biotope zu erhalten.
Sogar der an sein Grundstück angrenzende Orangenhain wird Stück um Stück mit einheimischen Gewächsen bepflanzt und zurück in einen Urwald umgewandelt. Dort tummeln sich bereits zahlreiche Kolibriarten wie die Glitzeramazilie oder der Buffonkolibri, an Greifvögeln wurden dort die insektenjagenden Schwalbenweihen oder die Schwebeweihen beobachtet.
Dreifingerfaultiere findet man auf dem Grundstück ebenso wie verschiedene nachtaktive Vogelarten, wie die Cholibaeule, den kleinen Strichelkauz, den großen Bindenhalskauz oder den skurilen Riesentagschläfer. Auch für Entomologen zeigte sich der Urwald als nahezu unerschöpflich. Die Insektenwelt erstaunte die Reiseteilnehmer jeden Tag und jede Nacht aufs Neue. Harlequinbockkäfer und Elefantenkäfer, Morphofalter und Nachtfalter in allen Farben und Schattierungen erfreute das Naturfreundeherz. Ein weiteres Highlight war ein kleiner Frosch, der jeden Abend aus einem Gesteck auf dem Tisch heraus quakte und jeden Gast erfreute. Natur pur und das 24 Stunden am Tag!
Weitere Ausflüge führten uns nach Palmichal auf etwa 1000m in einen nur wenigen Menschen zugänglichen Urwald, dort überraschten uns die stimmgewaltigen Brüllaffen ebenso wie der Glockenvogel, dessen Gesang an entfernte Kirchturmglocken erinnert. Gesucht wurde auch der seltene Quetzal, eine Vogelart des Regenwaldes, der nach langer Suche ebenfalls noch verhört werden konnte. Eine Bootstour durch Mangroven bescherte Kaimane, einige Salzwasserkrokodile und die wunderschönen roten Scharlachsichler, besichtigt wurde auch eine große Kolonie von Amerikanischen Flamingos, die über 20000 Tiere beheimatet. Jeden Abend wurden dann die untertags geschossenen Bilder begutachtet und ausgewertet, bis spät in die Nacht wurde am Lagerfeuer gefachsimpelt und bereits neue Pläne für den Folgetag geschmiedet. Untertags war man wieder unterwegs auf einsamen Urwaldpfaden, abends besuchte man ein bereits stark gefährdetes Sumpfgebiet, wo man noch die letzten Hornwehrvögel, Faulvögel und die stimmfreudigen Rotbugaras antreffen konnte.   
 
Die beiden vortragenden Naturfreunde versuchten die gewonnenen Eindrücke an die Zuhörer weiter zugeben und für das Land und die Artenvielfalt dort zu begeistern. Es wäre schön wenn der ein oder andere ebenfalls Lust bekommen hätte sich näher mit dem Abenteuer Venezuela zu beschäftigen.
Weitere Informationen findet man unter der am Anfang genannten Internetadresse, eine Vogelliste oder Antworten auf Anfragen bekommen Sie auch gerne bei: michael.herzig.lbv@web.de

Gruppenfoto mit den anwesenden Jubilaren (von links nach rechts) : Joachim Aschenbrenner (Vorsitzender Kreisgruppe Dingolfing-Landau), Dr.Bernd Vilsmeier (30 jähriges Jubiläum), Adolf Moser (40 jähriges Jub., ehem.Kreisvorsitzender), Anton Ollmann (20 jähriges Jub.), Ludwig Pirkl (30 jähriges Jub.), Maria Naumburg (10 jähriges Jub.), Dr.Gisela Merkel-Wallner (Vorstandsmitglied)
Gruppenfoto mit den anwesenden Jubilaren (von links nach rechts) : Joachim Aschenbrenner (Vorsitzender Kreisgruppe Dingolfing-Landau), Dr.Bernd Vilsmeier (30 jähriges Jubiläum), Adolf Moser (40 jähriges Jub., ehem.Kreisvorsitzender), Anton Ollmann (20 jähriges Jub.), Ludwig Pirkl (30 jähriges Jub.), Maria Naumburg (10 jähriges Jub.), Dr.Gisela Merkel-Wallner (Vorstandsmitglied)
Cholibaeule (Tropical Screech-Owl) und Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar) Fotos:Michael Herzig
Cholibaeule (Tropical Screech-Owl) und Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar) Fotos:Michael Herzig
Ruth Waas referiert über die Dohle.

Einen äußerst interessanten Fund eines Kleinschmetterlings bei uns im Landkreis hat uns Marcel Püls mitgeteilt. Lesen Sie dazu mehr unter Beobachtungen im Landkreis.

Unvergessliche Vogelbeobachtungen auf Zypern

Joachim Aschenbrenner und der Referent Marcel Püls
Joachim Aschenbrenner und der Referent Marcel Püls

Dingolfing/Landau.  Einen sehenswerten Lichtbildervortrag über die Vogelwelt Zyperns konnten Interessierte und Mitglieder des Landesbundes für Vogelschutz am Freitagabend den 6.Januar 2012 im Landauer Kastenhof erleben. Marcel Püls aus Niederviehbach stellte die Höhepunkte einer Reise zur Insel der Aphrodite vor. Für Vogelbeobachter ist der Besuch der Insel fast ein Muss. Dem Vogelbegeisterten bietet Zypern neben seinen beiden nur hier brütenden Arten (Endemiten), der Schuppengrasmücke und dem Zypernsteinschmätzer, eine Vielzahl farbenprächtiger mediterraner Brutvögel, wie Häherkuckuck, Brillengrasmücke, Masken- und Rotkopfwürger . Dazu gehört auch der heimliche Halsbandfrankolin, der anderswo nur sehr schwer zu beobachten ist. Daneben bietet es hervorragende Möglichkeiten rastende Durchzügler zu studieren und an guten Tagen kann spektakulärer Durchzug von Reihern, Braunen Sichlern oder Löfflern entlang der Südküste beobachtet werden.
Viele byzantinische Kunstschätze sind hier noch erhalten, schon im archäologischen Park von Paphos konnten in den Ruinen Wiedehopf, Rotkopfwürger und verschiedene Stelzenarten beobachtet werden. Ob Häherkuckuck, Kleines Sumpfhuhn, Wanderfalke, Adlerbussard und Schuppengrasmücke oder Zypernsteinschmätzer, die Umgebung des Asprokremmos-Stausees hatte ebenfalls viele ornithologische Höhepunkte zu bieten.  
Die spektakuläre Flugbalz der Blauracken konnte im Tal von Anarita ausgiebig bewundert werden: im mehrfachen Sturzflug mit schnellen Drehungen um die eigene Achse flog der Vogel über die Köpfe der Ornithologen. Auch Habichtsadler, Steinkauz und Blassspötter waren zu sehen. Rufende Zwergohreulen der endemischen Unterart cyprius wurden bei einer Abendexkursion entdeckt. Ihr Rufen ist vergleichbar mit dem Hupen eines Schiffsnebelhorns.


Zypernsteinschmätzer (Foto: Marcel Püls)
Zypernsteinschmätzer (Foto: Marcel Püls)

Im Troodos-Gebirge mit Schwarzkiefern, Aleppokiefern, Zedern und den endemischen erlenblättrigen Eichen wurden Zypernsteinschmätzer und die endemischen, also nur hier heimischen Unterarten von Tannenmeise, Eichelhäher, Fichtenkreuzschnabel, Gartenbaumläufer ausgiebig beobachtet. Auch die Heidelerche fühlt sich hier heimisch. Mit einem Schneesturm Mitte April hatte auf der waldreichsten Mittelmeerinsel jedoch niemand gerechnet. Viele auch in Bayern heimische Vogelarten wie Amsel, Zaunkönig oder Buchfink kommen hier ebenfalls vor.
Ein Höhepunkt war die Beobachtung eines der letzten zypriotischen Gänsegeierpaare an den Klippen von Episkopi. Nach dem Anflug der Brutnische zieht einer der Vögel auf Augenhöhe sehr nahe an den Beobachtern vorbei. Anschließende Flugeinlagen eines Eleonorenfalken setzten dem ganzen Spektakel die Krone auf. Auch Alpensegler und Felsentauben waren zu sehen.
Zahlreiche endemische Pflanzenarten wie z.B. das Akamas-Steinkraut, konnten auf der Akamas-Halbinsel gefunden werden. An den steinigen Hängen machten auch Felsenschwalben und der Grauortolane auf sich aufmerksam. Am Weg zum mythenumwobenen Bad der Aphrodite rundeten Blassspötter und verschiedene Schnäpperarten den Tag ab.
Viele weitere Beobachtungen wie Blauwangenspinte, Chukarhuhn, Balkanlaubsänger, Maskenwürger sowie am letzten Tag auf der Fahrt nach Larnaka Spornkiebitz, Triel, Sumpfläufer und Rosaflamingos bestätigten die Vermutung der Ornithologen. Die „Ornigötter“ leben auf Zypern!

Neue Lichtbildervorträge!!!

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest und alles Gute fürs neue Jahr, vor allem Gesundheit!!!

Weiterhin möchten wir Sie zu unseren Wintervorträgen einladen:

 

aktuelle Beobachtungen aus dem Landkreis auf einer eigenen Seite!

klicken sie dazu hier.

 

Die LBV Kreisgruppe meldet sich aus der Sommerpause zurück.

Wir hoffen auch in Ihrer Nähe wimmelt es vor Jungvögeln. Mittlerweile hat auch der Herbstzug vieler Zugvögel in ihr Winterquartier begonnen. Manche Jungvögel benötigten auch dieses Jahr wieder fremde Hilfe, wie dieser junge Mauersegler. Frau Ballerstädt aus Tutzing am Starnberger See und viele andere Vogelfreunde sorgten dafür dass auch heuer wieder geschwächte und verletzte Jungvögel einen guten Start ins Vogelleben hatten.

Mitte August wurden wieder zahlreiche Mauersegler am Sportplatz Tutzing in die Freiheit entlassen. Der Bayrische Rundfunk unterstützte nicht nur finanziell, auch ein Fernsehteam filmte die Freilassungsaktion. Ausgestrahlt wird der Bericht voraussichtlich im April 2012.

Mamming, 25.03.2011: Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe DGF-Landau.

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Joachim Aschenbrenner zahlreiche Mitglieder und die Diplom Biologin Ruth Waas, Leiterin der LBV Bezirksgeschäftsstelle in Moos.

Am Anfang erinnerte Aschenbrenner an drei verstorbene Praktiker des Naturschutzes, derer man in einer Schweigeminute gedachte. An Ambros Christof aus Landau, an Johann Ristl aus Wallersdorf, zwei ehemalige Mitglieder der Kreisgruppe, und Josef Koller aus Karslfeld bei München, Autor ornithologischer Bücher über das Dachauer Moos und begeisterter Artenschützer, zu dem die Kreisgruppe regen Kontakt hielt.

Darauf folgte ein Rückblick auf die verschiedenen Veranstaltungen wie das LBV Bezirkstreffen und die landesweite LBV Delegiertenversammlung in Amberg. Des weiteren  waren es vor allem Artenschutzmaßnahmen, die die Kreisgruppe im vergangenen Jahr durchführte. Dazu gehörte das Einbringen zweier Flösse für die in Bayern vom Aussterben bedrohte Flussseeschwalbe. Die Biotopverbesserungsmaßnahmen in den Kiesgruben Eschlbach und Winkl wurden ebenfalls vorgestellt. Nach dem Kassenbericht durch Michael Püls konnte Kassenprüferin Heike Herzig eine einwandfrei geführte Kasse bestätigen.

Als Abschluss des Jahreshauptversammlung hielt Diplom Biologin Ruth Waas den Vortrag zum „Gartenrotschwanz – Vogel des Jahres 2011“, dessen Lebensweise, Zugwege und Gefährdungen in eindrucksvollen Bildern vorgestellt wurden.

Oben: Joachim Aschenbrenner beginnt den Jahresrückblick. Unten: Ruth Waas von der BGS Niederbayern hält einen interessanten Vortrag über den Vogel des Jahres 2011
Oben: Joachim Aschenbrenner beginnt den Jahresrückblick. Unten: Ruth Waas von der BGS Niederbayern hält einen interessanten Vortrag über den Vogel des Jahres 2011

Gefahr für Greifvögel durch Windkrafträder. 

Michael Püls machte uns auf ein schreckliches Video aufmerksam dass momentan auf Youtube im Internet angesehen werden kann. Dort gerät ein Gänsegeier in ein Windkraftrad und trudelt zu Boden. Was auf der ganzen Welt Tausenden oder Millionen von Vögeln passiert wird hier ganz besonders drastisch sichtbar. Besonders Windparks auf offener See fordern wohl gerade bei Seevögeln einen hohen Tribut an dieser Art von moderner Energiegewinnung.

Wenn sie das Video ansehen wollen geben sie einfach bei Youtube.com die beiden Stichwörter "Gänsegeier" und Windkraft" ein. Im Original heisst das Video:

fatal accident with vulture on a windmill.

 

 

 

 

Wallersdorf, 25.03.2011: Der LBV trauert um Hans Ristl, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

 

 

 

 

 

 

 

Schleiereulen Kartierung, alarmierendes Zwischenergebnis für den Landkreis!!

01.Juni 2011: Nach zwei Kartierungstagen sieht es sehr schlecht aus für die Schleiereule im Landkreis Dingolfing-Landau. Heute endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer: In einem Kasten im Osten des Landkreises wurde eine Schleiereulenbrut mit 5 Jungen gefunden!! 50 Kästen wurden kontrolliert, die meisten werden von Turmfalken benutzt. Hoffentlich können bei den restlichen 120 Kästen des Landkreises noch Schleiereulen gefunden werden.


Weitere Bilder sehen sie unter der Schleiereulen-Projektseite.

2 der 5 Jungen Schleiereulen, ein unvergesslicher Augenblick für die beiden Kartierer Burkhard Werthmann und Michael Herzig. (Foto: Michael Herzig)
2 der 5 Jungen Schleiereulen, ein unvergesslicher Augenblick für die beiden Kartierer Burkhard Werthmann und Michael Herzig. (Foto: Michael Herzig)

Landau, 04.03.2011: Vortrag im Kastenhof / Landau:Waldnaturschutz in Vogelschutzgebieten

Der Referent Martin Lauterbach(l.) und der Kreisgruppenvorsitzende Joachim Aschenbrenner(r.)
Der Referent Martin Lauterbach(l.) und der Kreisgruppenvorsitzende Joachim Aschenbrenner(r.)

Erste Ergebnisse der Natura2000-Managementplanung in Vogelschutzgebieten liegen vor

Im Rahmen des europäischen Naturschutz-Projektes Natura-2000 werden in den 84 Vogelschutzgebieten Bayerns derzeit behördliche Managementpläne erstellt. Ziel ist es, die charakteristische Vielfalt in unserer Landschaft dauerhaft zu erhalten. Am Freitag vergangene Woche konnten sich Interessierte allgemein über diese Managementplanung informieren. Martin Lauterbach von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft stellte auf Wunsch der Kreisgruppe Dingolfing den Mitgliedern des Landesbundes für Vogelschutz den Ablauf der Management-Planung vor und konnte auch schon erste Ergebnisse aus verschiedenen Teilen Bayerns präsentieren.

Mit seinen Ausführungen konnte Lauterbach die Idee, die sich hinter Natura-2000 verbirgt, näher bringen und die Verantwortung aufzeigen, die Waldbesitzer für den Vogelschutz im Wald tragen. Insbesondere die Bewirtschaftung von Wäldern der Staatsforsten stützen sich auf die erarbeiteten Naturschutzkonzepte. Im Gegensatz zu reinen Artenhilfsprogrammen mit ihrem Fokus auf Einzelarten werden in den Natura-2000-Vogelschutzgebieten (SPA-Gebieten) durchschnittlich 20 Vogelarten und ihre Lebensräume bewertet. Die dabei ausgewählten Vögel sind überwiegend bedrohte Schirm-, Weiser, und Schlüsselarten, deren Erhalt die naturschutzfachlich zentralen Strukturen und Lebensraumtypen in den Wäldern sichern können. diese Arten sind in der Regel nicht nur selten und gefährdet, sondern es sind auch Arten, für die wir auf Grund ihrer Verbreitung in Mitteleuropa besondere Verantwortung tragen. Typische mitteleuropäische Endemiten sind z.B. Mittelspecht und Halsbandschnäpper. Von den etwa 100 in Deutschland regelmäßig vorkommenden Waldvögeln beplant die Forstverwaltung 42 Charakterarten. Dazu gehören unter anderem Auerhuhn, Haselhuhn, Dreizehenspecht, Fischadler, Baumfalke, Heidelerche, Schwarzstorch und Ziegenmelker.

Der Naturschutzexperte betonte, dass durch die Planung von konkreten Erhaltungsmaßnahmen der aktive Vogelschutz in die Waldbewirtschaftung integriert werden kann. Ziel sei es, einen günstigen Erhaltungszustand der Arten und ihrer Lebensräume zu bewahren und wiederherzustellen. Es soll ein genügend großer Lebensraum vorhanden sein, um ein langfristiges Überleben der Population zu sichern. Erst die Beurteilung des Lebensraumes weist frühzeitig auf Verschlechterungen hin und zeigt zugleich im Rückblick die Ursachen auf. Starke alte Bäume oder Totholz sollen unbedingt in Waldflächen erhalten  bleiben und sind enorm wichtig für das Überleben vieler Arten.

In den Jahren 2007 bis 2010 wurde ein Teil der bayerischen Vogelschutzgebiete bearbeitet. So zeigte sich schon nach den ersten Kartierungen, welche Bedeutung einige Gebiete für den Erhalt seltener Arten besitzen. Allein in den Donauauen zwischen Lechmündung und Ingolstadt wurden mehrere hundert Brutpaare des Mittelspechts ermittelt. Dieser relativ kleine Landschaftsraum weist eine hohe Zahl dieser Art auf. Ähnlich überraschend war auch die hohe Nachweisdichte des Auerhuhns im Arbergebiet mit geschätzten 30 bis 40 Individuen. In ganz Bayern ist dieser Vogel sehr selten und vom Aussterben bedroht. Ziegenmelker haben ihren Verbreitungsschwerpunkt im nördlichen Nürnberger Reichswald.

Im Überblick kristallisieren sich die zentralen Strukturen schnell heraus. Es zeigt sich, dass v.a. die Vogelarten lichter Wälder und halboffener Landschaften sowie die Arten reifer, totholz- und biotopbaumreicher (Laub-)Mischwälder besondere Beachtung erfahren müssen. Zur ersten Gruppe gehören z.B. Grauspecht, Wendehals, Baumpieper und Heidelerche. Sie brauchen neben biotopbaumreichen, lichten Althölzern vor allem extensiv genutzte Offenlandschaften mit spärlicher Vegetation. Als überwiegend Insektenjäger könne sie in zu dichter Gras- und Strauchvegetation keine Nahrung mehr erbeuten. Die zweite Gruppe besteht aus den Weiserarten reifer Wälder wie Mittelspecht, Halsbandschnäpper, Kleinspecht, Hohltaube, Weißrückenspecht, Dreizehenspecht und Zwergschnäpper, deren wichtigste Requisiten Althölzer mit reichlich Totholz und Biotopbäumen darstellen. Man benötigt nicht nur kleine nutzungsfreie Biotopinseln, sondern diese Strukturen müssten zum Schutz dieser Arten auf großer Fläche erhalten werden, so Lauterbach.

Nach einer erfreulich lebhaften Diskussion bedankte sich der LBV-Vorsitzende Joachim Aschenbrenner mit einem kleinen Präsent beim Referenten.

Hier finden sie noch eine PFD-Datei von Martin Lauterbach.

Blick auf den Teide, 3718m, Foto: Michael Herzig
Blick auf den Teide, 3718m, Foto: Michael Herzig

Landau, 14.Januar 2011: Michael Herzig zeigte am Freitag Abend 280 Naturbilder der beiden Kanarischen Inseln La Palma und Teneriffa.

La Palma wurde im November 2006 von zwei Mitgliedern der LBV Kreisgruppe Dingolfing-Landau für eine Woche bereist. Abseits vom Pauschaltourismus, in eine kleinen Finca mit Solaranlage auf dem Dach. Mit Selbstverpflegung und Leihwagen ab Flughafen. Touren wurden aus einem Wanderführer vorher ausgesucht,  Die Besonderheiten von La Palma, wie der Lorbeerwald im Norden und das vulkanische Weinanbaugebiet im Süden wurden auf gemütlichen Tagestouren erkundet.  Ein Lavastrand im Südwesten der Insel lud sogar im November noch zu einem Bad im Atlantik ein.  Bei der Verpflegung wurde darauf geachtet, hauptsächlich einheimische Produkte zu verwenden, wie zum Beispiel frische, noch grüne Orangen und Avokados. Reife Maroni wurden  selbst gesammelt und abends als Nachspeise in der Pfanne zubereitet.

2009 besuchten 4 LBVler für eine Woche die Insel Teneriffa im Zeitraum Ende August, Anfang September. Auch hier wurde ein Leihwagen ab dem Flughafen gebucht und eine private Unterkunft im Norden der Insel, unweit der großen Stadt Puerto de la Cruz. Die einheimischen Lebensmittel wurden auf einem nahe gelegenen Bauernmarkt direkt vom Erzeuger erworben, mit Frischegarantie und in ausgezeichneter Qualität.

Leichte Wandertouren in allen Landschaftsformen und ein Besuch auf dem höchsten Berg Spaniens, dem Teide (3718m), wurden unternommen. Beobachtet wurde zahlreiche endemische Vogelarten - also nur auf Teneriffa oder den Kanaren vorkommend- , wie etwa der blaugraue Teydefink, die schwer zu entdeckende Bolles Lorbeertaube, Mönchssittiche, der Kanarengirlitz (Stammform des Kanarienvogels), die Kanarenblaumeise  und weitere endemische Rassen von Vogelarten, die auch bei uns heimisch sind.  In einer Woche konnten auf La Palma 23 Vogelarten beobachtet werden, auf Teneriffa im gleichen Zeitraum  30.

Der endemische Teydefink ( Fringilla teydea), eine seltene Vogelart, ca. nur 1000-2500 Paare (2004), Foto: Michael Herzig
Der endemische Teydefink ( Fringilla teydea), eine seltene Vogelart, ca. nur 1000-2500 Paare (2004), Foto: Michael Herzig

Zweites Flussseeschwalben-Brutfloß für den Mossandlweiher


Für die kommende Brutsaison 2011 wurde mit Unterstützung der Regierung von Niederbayern eine zweite Nistplattform errichtet. Mit der Verdoppelung der Nistfläche würde man der Flussseeschwalbe die Bildung einer kleinen Kolonie ermöglichen, die sich so erfolgreicher gegen Konkurrenten wie etwa die Mittelmeermöwe zur Wehr setzen könnte.
Am Samstag den 6. November rückten erneut die "Floß-Macher" Franz Wagner, Josef und Andreas Schreiner mit allem nötigen Handwerkszeug und Fichtenstämmen aus dem Rainer Wald an. Das Borkenkäfer-Holz erfüllt so noch einen wichtigen Dienst für die Natur.
Die Firma Mossandl gewährte uns freie Fahrt mitten durch das Kiesabbaugebiet bis an den Rand des Weihers, wo das Floß vor Ort errichtet wurde. Wertvolle Hilfe leistete uns auch ein extra engagierter Laderfahrer, der uns mit einer großen Ladung gewaschenen Kies als Belag für das Floß versorgte. Die Flussseeschwalben sollen sich ja auf der neuen schwimmenden Insel "heimisch" fühlen, nisteten sie doch früher auf den Kiesbänken unverbauter, naturnaher Alpenflüsse, wie der Isar
Das alte Floß wurde per Boot angefahren, besichtigt und gereinigt. Leider verhinderte der starke Westwind, dass beide Nisthilfen an ihren Bestimmungsort in der Seemitte gebracht werden konnten. Eine  Ausbringung bei Windstille muss bis Ende März erfolgen, da die ersten Flussseeschwalben im April eintreffen werden.

09.September 2010: Ambros Christof, „der Eulenprofessor“ ist von uns gegangen

Das langjährige Mitglied unserer LBV-Kreisgruppe engagierte sich lange Jahre aktiv für den Natur- und Artenschutz. Neben dem Weißstorch verbindet man mit Ambros Christof vor allem das 1992 im Raum Niederbayern gestartete LBV Schleiereulenprojekt.

Von Anfang an dabei, hat er nicht nur Kästen aufgehängt und kontrolliert, sondern auch viele verletzte oder verwaiste Schleiereulen gepflegt und ihnen so das Leben gerettet. Ihm ist es zu verdanken das in über 500 Nistkästen die Schleiereule in Niederbayern wieder heimisch wurde.

Für seine Verdienste wurde ihm im November 2002 von Umweltminister Schnappauf die bayerische Umweltmedaille verliehen. Das ist die höchste Auszeichnung des Freistaates Bayern für besonderes Umweltengagement.

18. August 2010, Tutzing am Starnberger See:
Am vergangenen Donnerstag, abends um 19 Uhr war es wieder soweit: Frau Dr. Ninon Ballerstädt versammelte 30 Vogelinteressierte und Mauerseglerpaten am Sportplatz von Tutzing.
Die letzten 18 von 42 Mauersegler-Findelkindern der Saison 2010 sollten endlich in die Freiheit entlassen werden. Nach einer letzten Mahlzeit ging es los. Alle Zuschauer fieberten bei jedem Startversuch mit.
Zwei Patenkinder der LBV Kreisgruppe Dingolfing-Landau, "Joachim" und "Michael" sind bereits Anfang August erfolgreich gestartet. Nun hies es für "Dingo", "Rita" und "Heike", genügend Wind unter die kleinen Flügel zu bekommen. Letztere war eines der Sorgenkinder, war sie doch arg geschwächt und nach Meinung der Mauersegler-Experten eigentlich dem Tode geweiht. Doch dank der aufopferungsvollen Pflege von Frau Ballerstädt konnte auch dieser Mauersegler in den Abendhimmel starten. Ein ergreifender Moment für alle Beteiligten.

Vieler der Findelkinder dieser Saison hatten keinen guten Start ins Vogelleben. Wurde doch einer von einem Tierarzt als junge Taube identifiziert und mit Taubenfutter gefüttert, ein andere sollte mit Katzenfutter groß gezogen werden.
Am Ende des Abends blieben 3 Mauersegler zurück, die den Abflug noch nicht schafften. Ein paar Wochen bleiben noch Zeit, bei günstigen Witterungsbedingungen einen erneuten Start zu versuchen. Mauersegler aus Skandinavien ziehen gerade noch bei uns durch, sie könnten also ohne Probleme Anschluß finden. Da die Mauersegler ja kein festes Überwinterungsziel haben, sondern einfach ihrer Nahrung, Fluginsekten, hinterher fliegen, haben auch sie noch gute Chancen.
Bei Frau Dr. Ballerstädt wird es ihnen in der Zwischenzeit gut gehen...

(Auf unserer Mauersegler-Seite sehen sie in Kürze mehr Bilder)

Mauersegler "Dingo" startet in den Abendhimmel Foto:Michael Herzig
Mauersegler "Dingo" startet in den Abendhimmel Foto:Michael Herzig
Die "Scheckübergabe" durch Joachim Aschenbrenner und Michael Herzig an Ninon Ballerstädt vor dem Modell des Windkanals.

12.Mai 2010:

Traurige Nachrichten erreichen die Kreisgruppe aus Karlsfeld bei München.
Josef Koller ist von uns gegangen.

Der bekannte Naturschützer, Naturpreisträger und Autor zahlreicher Naturbücher, setzte sich seit seiner Kindheit für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt in seiner Heimat ein.

Das Schwarzhölzl, im Norden von München gelegen, lag im besonders am Herzen, mußte er dort doch schmerzlich den Niedergang zahlreicher Vogelarten wie Neuntöter, Braunkehlchen und Brachvogel, miterleben. Sein erstes Buch „Die Vogelwelt des Dachauer Mooses“ erschien in den 80er Jahren. Seine spannenden Erzählungen aus seinem Buch „Vogelkundliche Wanderungen im Kreislauf der Jahreszeiten“ fesseln und amüsieren noch heute, über 25 Jahre nach dem Erscheinen des Buches. Sein unerschöpfliches Wissen über die Vogelwelt gab er gerne auf seinen Wanderungen und Führungen weiter, es war eine Freude in bei seinen Streifzügen begleiten zu dürfen. Mich hat er als Zwölfjähriger unheimlich begeistert, es war seine Art sich an der Natur zu freuen, bewußt jeden Schmetterling als Geschenk zu sehen, jeden Amselgesang ,jede Vogelstimme aus einem Vogelkonzert früh morgens herauszuhören. Damals, noch ohne Internet und zahlreiche Naturmagazine, war Herr Josef Koller für jeden Naturfreund ein Quell an Informationen, gerade über die Natur vor unserer Haustüre. Zeit seines Lebens war er unermüdlich für die Natur im Einsatz, kümmerte sich um die Renaturierung zerstörter Lebensräume und um zahlreiche Biotope.
Es war seine besondere Art mit der Natur umzugehen, für die Natur zu Leben, seine Liebe zu jedem Geschöpf, zu jeder Pflanze, die ihn auszeichnete und charakterisierte.

Die Natur hat durch Josef Koller unheimlich gewonnen, wir verdanken ihm den Erhalt eines Teiles der Schöpfung für die kommenden Generationen, sein Verlust schmerzt sehr.

Es ist als ob du morgens aufwachst, aus dem Fenster schaust und ein Berg ist verschwunden.

Michael Herzig, 12.Mai 2010

Josef Koller 2009 im Weichser Moos
Josef Koller 2009 im Weichser Moos
Die sieben Rosenstare warten ungeduldig auf den Start der Windmaschine: Von links nach rechts: Kanada, José, Diego, Dickerchen, Lucki, Pedro, Bavaria
Die sieben Rosenstare warten ungeduldig auf den Start der Windmaschine: Von links nach rechts: Kanada, José, Diego, Dickerchen, Lucki, Pedro, Bavaria

„Stars“ im Windkanal: LBV besucht Max-Planck-Institut für Ornithologie

 17.04.2010: Auf den Spuren von Konrad Lorenz, dem berühmten Verhaltensforscher, wandelten Mitglieder der Kreisgruppe Dingolfing-Landau des Landesbund für Vogelschutz, als sie das Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen am Eßsee besuchten.

(lesen sie hier den ganzen Artikel)

Die Teilnehmer vor dem Eingang in Seewiesen
Die Teilnehmer vor dem Eingang in Seewiesen
Aus nächster Nähe konnte man den Vögeln beim Fliegen zu sehen, hier Rosenstar-Weibchen"Kanada".

Arbeitseinsatz für die Flußseeschwalbe:

15.04.2010: Ein altes Brutfloß für die Isar zwischen Mamming und Landau wurde wieder aktiviert. Bereits Anfang April wurde das vier auf zweieinhalb Meter große Floß von Uli Höll, Burkhard Werthmann und Michael Herzig mit neuen Lärchenbrettern ausgestattet. Feines Maschengitter, eine Lage Kies und ein Hinweisschild komplettierten  die Schwimminsel.
 Am 15. April rückte die Flußmeisterstelle Dingolfing mit zwei Mann und einem Motorboot aus, um das Floß  an seinen Bestimmungsort, nahe des Mamminger Sportplatzes zu bringen. Unser herzlicher Dank gilt Herrn Ammer und seinem Mitarbeiter, ohne deren Hilfe wir das Floß nicht gegen die Strömung ziehen und es verankern hätten können.
Doch die Mühen könnten noch heuer belohnt werden. Bereits wenige Tage später bekundeten die ersten Flußseeschwalben ihr Interesse an der künstlichen Insel. 

Die fleißigen Handwerker mit dem faßt fertigen Floß
Die fleißigen Handwerker mit dem faßt fertigen Floß
Die Mitarbeiter der Flußmeisterstelle Dingolfing
Die Mitarbeiter der Flußmeisterstelle Dingolfing

Unscheinbar - und doch kostbarer Lebensraum Insektenkartierung auf LBV Grundstück vorgestellt


 

26.03.2010: Eine geballte Menge an Informationen konnten die Besucher der Jahreshauptversammlung des Landesbund für Vogelschutz (LBV) mit nach Hause nehmen, ebenso die Gewissheit, dass die Arbeit im Naturschutz auch weiterhin dringend notwendig ist.

(Lesen sie hier den ganzen Artikel)

 

Ehrung für 30 Jahre Mitgliedschaft beim LBV und 30 Jahre aktiven Naturschutz: Dr. Gisela Merkel-Wallner und Annemarie Aschenbrenner gratulieren Walter Franziszi.

Nachschau auf den Vortrag von Marcel Püls:

Vogelwelt der Hochseeinsel Helgoland


Landau. Auf einen Ausflug der besonderen Art begaben sich vergangenen Freitag Mitglieder des Landesbundes für Vogelschutz im Landauer Kastenhof. Marcel Püls, ein erst 13jähriger Vogelbeobachter aus Niederviehbach und Schüler am Dingolfinger Gymnasium, nahm die Besucher mit auf einen Rundgang über die Hochseeinsel Helgoland.


Helgoland ist die einzige Hochseeinsel Deutschlands. Besonders zur Zugzeit im Frühjahr und Herbst gilt sie wegen ihrer isolierten Lage in der Deutschen Bucht als Mekka der Vogelbeobachter. Sie besteht aus einer Hauptinsel und der etwas abseits gelegenen Düne. auf der 1,7 Quadratkilometer großen Insel leben 1300 Einwohner. Fähren dürfen den Hafen von Helgoland nicht direkt anlaufen, sie gehen auf Reede. Die Passagiere werden von dort mit kleinen Börtebooten an Land gebracht, für so manchen schon ein kleines Abenteuer.

So unterschiedlich wie die Insellebensräume, so verschieden ist auch die Vogelwelt. Woche für Woche können neue Vogelarten beobachtet werden. Am Hafen dominieren Silbermöwen, Kormorane und verschiedene Entenarten, besonders die Eiderente ist überaus häufig und allgegenwärtig. Möwen dürfen nicht gefüttert werden, manche sind zur Freude der Fotografen gar nicht scheu. Sie haben gelernt, mit dem Menschen zu leben.

Im von vielen Sträuchern bewachsenen Kringel sind immer seltenere Vogelarten zu beobachten. Marcel Püls berichtete von einem Wendehals, der sich bei besten Lichtverhältnissen bei der Ameisenjagd beobachten ließ. Auch Fitislaubsänger, Dorngrasmücken, Grauschnäpper, Braunkehlchen, Sperber, Turmfalken, Wiesenpieper und viele Steinschmätzer konnten dort ausgiebig beobachtet werden.

Auf der Düne sind Limikolen die Stars. Steinwälzer, Alpenstrandläufer, Knutts, Kampfläufer, Pfuhlschnepfen und Sanderlinge suchen am Sandstrand nach Nahrung. Auch Herings- und Mantelmöwen sowie Brandseeschwalben konnte er dort beobachten. Auf dem offenen Meer fliegen Schmarotzerraubmöwen ihre Bahnen. Besonders auch Seehunde und Kegelrobben ziehen viele Besucher der Düne in ihren Bann.

Höhepunkt und einzigartig ist jedoch der Vogelfelsen der Hauptinsel. An diesem über 50 m hohen roten Buntsandsteinfelsen kann der Ornithologe auch Anfang September noch Hochseevögel studieren. Um die 300 Paare Basstölpel versorgen zu dieser Zeit noch lautstark ihren Nachwuchs. Mit Glück findet man einzelne Eissturmvögel in der Brutwand. Trottellummen und Dreizehenmöwen haben um diese Jahreszeit ihren Brutplatz bereits verlassen. Sie können jedoch auch noch vereinzelt beobachtet werden. Nicht versäumen sollte der Vogelkundler auch einen Besuch der weltbekannten Helgoländer Vogelwarte auf dem Oberland der Insel. Gerne zeigen die Bediensteten den Fanggarten und stellen auch Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vor.

Begeistert von den einmaligen Aufnahmen bedankte sich LBV-Vorsitzender Joachim Aschenbrenner bei Marcel Püls und wünschte dem jungen Naturschützer und Vogelbeobachter viel Erfolg bei seinen weiteren Streifzügen durch die Natur.

 


Rückblick auf den Vortrag im Kastenhof  am Freitag den 8.Januar 2010.
Der Vortrag über die Handaufzucht von Mauerseglern fesselte die zahlreichen Zuschauer und war sehr unterhaltsam zu gleich.
Frau Dr. Ninon Ballerstädt zeigte in zahlreichen Bildern und Videos auf, wie komplex und schwierig, aber auch notwendig es ist, schnell und richtig zu handeln, wenn man einen Mauersegler auffindet.


Biotoppflege in der Kiesgrube Eschlbach

Bei teilweise strömenden Regen wurden an den vorangegangenen Samstagen 4 Traktoranhänger Mähgut aufgeladen und abtransportiert.

Einen kleinen Überblick über dieses Thema und Links zu Ansprechpartnern finden sie auf unserer neuen Mauersegler-Projektseite. Patenschaften dringend gesucht!!!

(hier geht es weiter zur Mauersegler Seite)


In der Kiesgrube Eschlbach wurden die Monate Juni bis August dazu genutzt, Insekten zu kartieren. Die Fallen, die von Frau Dr. Gisela Merkel-Wallner aufgestellt wurden beinhalteten mehrere Tausend Insekten, die in den Wintermonaten sortiert und bestimmt werden müssen. Bei zahlreichen Streifzügen durch Bereiche der Kiesgrube wurde ebenfalls die ein oder andere Libellen- oder Spinnenart bestimmt. Schmetterlingsraupen wurden gesucht und sowohl tagaktive wie auch nachtaktive Falter fotografiert und kartiert.

(näheres auf der Projektseite)

Nachdem viele der Kreisgruppenmitglieder ihren Sommerurlaub erholsam verbrachten stehen nun wieder die alljährlichen Pflegemaßnahmen an.

Schutz für Laubfrosch, Kreuz- und Wechselkröte

Grundstückserwerb für Biodiversitätsprojekt im tertiären Hügelland


Im November 2009 erwarb die Kreisgruppe ein weiteres wertvolles Trittsteinbiotop im tertiären Hügelland bei Großköllnbach. Die 5,3 ha große Grundstücksfläche umfasst die ehemalige Kiesgrube Winkl und einen Teil der Umgriffflächen. Der Kauf und die folgenden Pflegemaßnahmen werden im Rahmen des europäischen und bayerischen Biodiversitätsprojektes „Artenschutzkonzept Amphibien“ durchgeführt und sollen die bestände hochgradig bedrohter Amphibien im Landkreis schützen und erhalten helfen. Weiter sollen auch andere Tierarten wie Zauneidechse, Neuntöter und viele andere Vogelarten der Feldflur davon profitieren.

30-Jahrfeier im Landratsamt Dingolfing

Am Freitag den 19.Juni 2009 fand die Feier zu unserem dreißigjährigen Kreisgruppenjubiläum statt. Zusätzlich feierte man das hundertjährige Bestehen des LBV!!!

Neben Frau Dr. Merkel Wallner und Dr. Christian Stiersdorfer vom LBV, feierte mit uns auch Herr Landrat Heinrich Trapp, die 2.Bürgermeisterin der Stadt Dingolfing Christine Jodlbauer, Vertreter der hiesigen Naturschutzverbände und zahlreiche Vereinsmitglieder.

Als Höhepunkt des Abends las uns Frau Barbara von Wulffen aus ihrem Buch " von Nachtigallen und Grasmücken - über das irdische Vergnügen an Vogelkunde und Biologie" vor.

Den Abschluß des gelungenen Jubiläumsfestes bildete die Eröffnung der Ausstellung über die Projekte und die LBV-Chronik der Kreisgruppe Dingolfing-Landau. Glanzpunkt der Schautafeln waren zahlreiche Vogelaufnahmen der Fotografen Andrea Püls, Marcel Püls, Joachim Aschenbrenner und Michael Herzig. Für die Besucher der Veranstaltung gab es noch kühle Getränke, eine kleine Stärkung am Buffet und interessante Gespräche.

Die Ausstellung der Kreisgruppe kann übrigens noch zwei Wochen zu den normalen Geschäftszeiten im Landratsamt Dingolfing besichtigt werden.

J.Aschenbrenner, Chr. Jodlbauer, B. von Wulffen, H.Trapp, Dr.G.Merkel-Wallner, M.Herzig
J.Aschenbrenner, Chr. Jodlbauer, B. von Wulffen, H.Trapp, Dr.G.Merkel-Wallner, M.Herzig
Barbara von Wulffen, Dr. Gisela Merkel-Wallner und Landrat Heinrich Trapp
Barbara von Wulffen, Dr. Gisela Merkel-Wallner und Landrat Heinrich Trapp
Überreichung des Fotobuchs unserer Naturfotografenausstellung aus dem Jahr 2008 an Frau Barbara von Wulffen
Überreichung des Fotobuchs unserer Naturfotografenausstellung aus dem Jahr 2008 an Frau Barbara von Wulffen

Neue Vorstandschaft der Kreisgruppe gewählt

Die am 20. März 2009 neugewählte Vorstandschaft der LBV-Kreisgruppe Dingolfing. Von links nach rechts: Walter Franzisi (Beisitzer),Heike Herzig (Kassenprüferin), Reinhard Fischer (Kassenprüfer), Michael Herzig (2. Vorstand), Michael Püls (Schatzmeister), Joachim Aschenbrenner (1. Vorsitzender), Peter Hirmer (Beisitzer), Annemarie Aschenbrenner (Schriftführerin).
Anemarie Aschenbrenner übergibt einen Fotoband über die Ausstellung 2008 an Walter Franzisi.

 

 

 

 

Brutfloß für die Flussseeschwalbe

2.Mai 2009: Heute war es soweit:

ein Brutfloß mit 3 x 7 Meter wurde im Mossandl Kiesweiher südlich der A92 verankert.  Projekt Flussseeschwalbe

 

Die LBV Helfer bei der Arbeit (Fotos: Siegfried Mossandl / Michael Herzig)
Die LBV Helfer bei der Arbeit (Fotos: Siegfried Mossandl / Michael Herzig)

Kranke Greifvögel und Eulen? - Wir helfen!

Dieter Aichner aus Landau vermittelt als ordentliches Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Eulen und Greifvogelschutz an die Auffangstationen Regenstauf oder Freising. Auch Burkhard Werthmann (Bild unten) aus Großköllnbach steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

In letzter Zeit wurden in unserem Landkreis immer wieder verletzte Eulen und Greifvögel aufgefunden. Meist verkriechen sich diese kranken Tiere irgendwo, um ihre Krankheit auszuheilen oder um einsam zu sterben. Nur in seltenen Fällen wird demnach ein krankes Tier überhaupt gefunden. Aber dies ist dennoch oft genug der Fall. Viele Naturfreunde stehen in einem solchen Fall dann häufiger ratlos vor dem Patienten. Wir wollen sie in einem solchen Fall nicht alleine lassen und können helfen!

Verletzte Greifvögel brauchen grundsätzlich unsere Hilfe und müssen schnellstens versorgt werden. Die Rechtslage ist hier jedoch etwas verwirrend. Greifvögel unterliegen dem Jagdrecht (was nicht heißt, dass sie geschossen werden dürfen! Im Gegenteil, sie sind strengstens geschützt und haben ganzjährige Schonzeit!). Der zuständige Jagdpächter hat hier ein Aneignungsrecht. Einen gesunden Vogel dürfen Sie sich also nicht aneignen, das wäre Jagdwilderei.

Um Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten Sie uns unverzüglich über kranke oder tote Greifvögel informieren. Wir werden dann eventuell sogar mit Unterstützung der örtlichen Polizei die schnellstmögliche Versorgung des Patienten sicherstellen und den zuständigen Jäger informieren. Sie ersparen sich damit eventuell viel Ärger und dem Vogel ein längeres Leiden!

Die kranken Vögel werden nach einer Grundversorgung und Diagnostik entweder in die Auffangstation des Landesbundes für Vogelschutz nach Regenstauf oder an das Institut für Geflügelkrankheiten nach Oberschleißheim vermittelt. Hier ist eine fachgerechte Pflege und Auswilderung sichergestellt. Auch Totfunde werden in Oberschleißheim untersucht! Eine weitere Auffangstation für Greifvögel und Eulen befindet sich in Freising.

 

Ihre Ansprechpartner und Hilfe im Landkreis finden sie unter dem Reiter

Hilfe für Greifvögel und Eulen

 

 

 

 

 

 

Belegfoto der Heidelerche (Foto: Bernhard Pellkofer) Vielen Dank!!!
Belegfoto der Heidelerche (Foto: Bernhard Pellkofer) Vielen Dank!!!

06.05.2009 Bernhard Pellkofer und Michael Herzig entdeckten 3 singende Heidelerchen bei einer Kreuzkröten-Exkursion in einer Moosthenninger Kiesgrube. Da auch bereits 2007 ein Paar während der Brutzeit bei Dornwang beoobachtet werden konnte, scheint die Heidelerche mit wenigen Brutpaaren hier im Landkreis Dingolfing heimisch zu werden. Vielleicht blieb sie in früheren Jahren auch nur unentdeckt. 

03.05.2009 In der Kiesgrube Eschlbach konnten heute von Frau Dr. Gisela Merkel-Wallner, Heike und Michael Herzig folgende Beobachtungen gemacht werden: Uferschwalben an 10 besetzten Bruthöhlen, ein Baumfalke auf Insektenjagd und ein singender Feldschwirl!!

21.04.2009 Eine Klappergrasmücke in einem Garten in Niederviehbach beobachtete Marcel Püls.

19.04.2009 Joachim Aschenbrenner beobachtet im Königsauer Moos eine Uferschnepfe! Bei uns eine sehr seltene Erscheinung! Herzlichen Glückwunsch!

06.04.2009 Am Dingolfinger Stausee wird von Helmut Pfitzner ein Schwarzer Milan beobachtet!

02.04.2009 Im Königsauer Moos 2 Paar Löffelenten und 2 Paar Knäkenten beobachtet von Burkhard Werthmann.

31.03.2009 Beobachtung im Königsauer Moos am 31.03.09
Kornweihe 1,1; Rohrweihe 1,0; Flußregenpfeifer 3; Bruchwasserläufer 2; Blaukehlchen 9; Bekassine 15;  Beobachter: Burkhard Werthmann.

28.03.2009 Heute haben Annemarie und Joachim Aschenbrenner die erste Rohrweihe (männlich) im Königsauer Moos gesichtet. Die Rohrweihe ist ein Kurz- und Langstreckenzieher und überwintert sowohl in den Mittelmeerländern als auch südlich der Sahara. Altvögel sind sehr ortstreu und gehören zu den regelmäßigen Brutvögeln im Königsauer Moos. Diese Greifvogelart ist europaweit gefährdet und steht deshalb innerhalb der europäischen Vogelschutzrichtlinie auf der Anhang I Liste der besonders zu schützenden Arten. Auch der erste Hausrotschwanz ließ sich an diesem Frühlingstag sehen.

21.03.2009 Annemarie und Joachim Aschenbrenner konnten auch heute sehr schöne Beobachtungen im Königsauer Moos  machen: 7 Kraniche im Königsauer Moos, dazu 2,2 Löffelente; 5,5 Knäkente; 2,2 Krickente. Ziehende Rohrammern ca.  10.

21.03.2009 Burkhard Werthmann meldet 7 Kraniche, 2 Bekassinen und 3 Bruchwasserläufer aus dem Königsauer Moos.

 
20.03.2009  Annemarie und Joachim Aschenbrenner haben 7 Kraniche im Königsauer Moos beobachtet, teilweise schon richtig balzend! Wahnsinn!

15.03.2009 Burkhard Werthmann meldet die Beobachtung von 3 Kranichen. Diese waren am Nachmittag auf einem Maisacker bei Töding zu beobachten. Außerdem konnte er bei der Wasservogelzählung folgende besonderen Beobachtungen machen: 6 Knäkenten auf der Isar bei Mamming; Dingolfinger Stausee: 10 Spießenten, 1 Nilgans, 1Blässgans; am Vilstalsee waren unter ca. 100 Wacholderdrosseln 2 Rotdrosseln zu beobachten.

14.03.2009 Gisela und Franz Meindl beobachten gegen 11:00 Uhr 6 Kraniche in der Nähe von Großköllnbach.

14.03.2009 Wieder ein  tolles Frühjahrszugerlebnis. Heute gegen 15:00 Uhr haben Michael Herzig und Joachim Aschenbrenner im Königsauer Moos (Hirschbrunn) drei Kraniche beobachtet, wie sie sich in den Himmel schraubten und dann nach Nordwesten abflogen. Wir liegen zwar nicht in einem der Hauptzugkorridore der Kraniche, aber seit ein paar Jahren können doch immer wieder einzelne Individuen bei uns beobachtet werden. Annemarie Aschenbrenner hat die erste Knäkente im Königsauer Moos gesichtet. Die hat schon ein paar tausend Kilometer mehr als die Kraniche zurückgelegt, ihr Winterquartier liegt im Senegal- und Nigerdelta des tropischen Afrikas 5000 km von uns entfernt.

08.03.2009 Königsauer Moos: Bei frischem Westwind, starker Bewölkung und nur 6° Plus war dennoch der Frühjahrsheimzug unserer gefiederten Freunde voll im Gange. Rauhfußbussard (1), Mäusebussard (1), Turmfalke (2), Silberreiher (20 ! ), Großer Brachvogel (18), Kiebitz (ca. 200-300), Star (ca. 300), Wacholderdrossel (50), Feldlerche, Bachstelze (2), Wiesenpieper, Dohle, Rabenkrähe. Beobachtungen von Annemarie und Joachim Aschenbrenner.

28.02.2009 Einsetzender Frühjahrszug im Königsauer Moos. Nachdem sich letzten Sonntag schon 3 Feldlerchen vorgewagt haben, war heute so richtiger Vogelzugtag. Es wurden von Annemarie und Joachim Aschenbrenner folgende Arten beobachtet: Grosser Brachvogel 2, Kiebitz ca. 200, Rotdrossel 30, Feldlerche 40, Stare ca. 100, Ringeltaube 20, Rohrammer 1. Weiter anwesend: Silberreiher 1, Dohle 30, Rabenkrähe 20, Saatkrähe 30.

23.02.2009 Bei der heutigen Eisvogelbrutplatzkartierung konnten Michael Herzig und Joachim Aschenbrenner nähe Mamming auf der Isar einen Kappensäger beobachten.

22.02.2009 Heute 3 Feldlerchen und kleiner Trupp Stare im Königsauer  Moos. Auf der Alpensüdseite hat es schon über 10° Plus, da haben sich ein paar Neugierige vorgewagt. Es wird sicher wärmer!

15.02.2009 Einen Seeadler an der Staustufe Landau beobachtete Burkhard Werthmann am heutigen Sonntag bei der Wasservogelzählung. Seit langem konnte damit wieder einmal ein Seeadler hier bei uns beobachtet werden. Außerdem wurden 15 Silberreiher in diesem Bereich gezählt.

04.02.2009 In Haberskirchen waren am Vormittag ca. 30 Seidenschwänze zu beobachten. Diese besondere Beobachtung machte eine aufmerksame Vogelbeobachterin aus Haberskirchen.

25.01.2009 Franz Meindl beobachtete eine Rotdrossel in seinem Garten in Landau a.d.Isar.

18.01.09 Burkhard Werthmann konnte heute an der Staustufe Landau eine Spießente beobachten. Am Dingolfinger Stausee beobachtete er unter anderem 4 Kolbenenten und 2 Pfeifenten.

17.01.09 Joachim Aschenbrenner konnte heute gegen 14:00 Uhr im Königsauer Moos zwei Waldwasserläufer an einem Moosgraben beobachten. Waldwasserläufer gehören mittlerweilen zu den regelmäßigen Wintergästen im Königsauer Moos, die in den Moosgräben immer eisfreie Stellen finden, die ihnen das Überleben auch im Winter ermöglichen.

09.01.09 Auf der Heimfahrt von Dingolfing nach Niederviehbach konnte Andrea Püls einen kleinen Schwarm von ca. 20 Seidenschwänzen in der Nähe von Schlott ausgiebig beobachten und fotografieren. Die Beobachtung wurde um ca. 8.30 Uhr bei Sonnenschein gemacht.

 

Schutz der Natur hat noch nicht das notwendige politische Gewicht!

Joachim Aschenbrenner,der 1.Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau
Joachim Aschenbrenner,der 1.Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau

Leider hat der Schutz der Natur bis heute nicht das notwendige politische Gewicht.

Joachim Aschenbrenner, 1. Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau fordert dringend: "Keine weiteren Biotopzerstörungen durch Straßenbau im Landkreis Dingolfing!"

Überzogene Straßenbauprojekte bedrohen die letzten Rückzugsgebiete im  Landkreis Dingolfing. Der Grad der Überbauung ist bereits jetzt erschreckend hoch. Deutschland hat nach Belgien, Japan und den Niederlanden die vierthöchste Straßendichte der Welt. Der Anteil unzerschnittener Lebensräume hat in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen. Wo können heute noch Wanderungen unternommen werden, ohne etwas vom allgegenwärtigen Verkehr zu sehen oder zu hören? Diese Flächen sind rar geworden. Und dennoch werden für Milliarden von Euro tausende Kilometer neue Autobahnen und Bundesstraßen geplant. Nicht nur steigende Luftverschmutzung durch den Verkehr, Landschaftszerschneidung , Lärmbelästigung, Bodenversiegelung und Biotopzerstörungen durch umfangreiche Erdbewegungen schädigen die Umwelt. Auch hunderttausende Wildtiere werden jährlich Opfer des Straßenverkehrs. So zeigt eine Studie aus England das jährliche Sterben von 2,5 bis 3 Millionen Vögeln auf den Straßen von Großbritannien, bei uns dürfte es nicht anders aussehen. Bei Insekten gibt es grobe Schätzungen: Im Sommer kann ein Auto pro Kilometer bis zu 3000 Insekten (darunter auch Schmetterlinge und seltene Arten, die an die im Sommer warme Straße gelockt werden) töten.

Als Naturschutzverband müssen wir uns dieser Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten entgegenstellen und andere Lösungen einfordern! Wir brauchen nicht immer mehr Straßen, sondern weniger Verkehr in einer lebenswerten Umwelt.


Veranstaltungen und Termine

hier gelangen Sie zu unserem Veranstaltungskalender...    


  

Mit Gift und Schrot gegen Greifvögel

Sperberweibchen, während der Eiablage am Horst abgeschossen, Bachhausen, Kreis Dingolfing-Landau, 2005 (Foto: Franz Meindl)
Sperberweibchen, während der Eiablage am Horst abgeschossen, Bachhausen, Kreis Dingolfing-Landau, 2005 (Foto: Franz Meindl)

Am Beispiel einer Greifvogelkontrollfläche im Bereich Landau a. d. Isar DGF wurden illegale Verfolgungen bei Greifvögeln recherchiert und analysiert. Dabei zeigte sich, dass das Ausmaß gesetzeswidriger Aktivitäten gegen Greifvögel in bestimmten Revieren erschreckend sein kann. Man kann davon ausgehen, dass es sich bei den entdeckten Vergehen nur um die Spitze eines Eisberges handelt. Erschreckende Beispiele mit Gifteiern und Giftködern zeigen, wie skrupellos manche Zeitgenossen ihre Interessen auf Kosten der Natur durchsetzen wollen.

Seit 2002 wird auf einer Probefläche von etwa 100 km² im Landkreis Dingolfing-Landau (DGF) ein Greifvogelmonitoring aufgebaut. Auf der genannten Untersuchungsfläche werden von unserem Mitglied Dieter Aichner die Bestände von Habicht und Sperber für die Aktionsgemeinschaft Greifvogel- und Eulenschutz e.V. (AGES) Freising erfasst. Wir freuen uns, seine wertvolle  wissenschaftliche Abhandlung, veröffentlicht in "Avifaunistik in Bayern", vorstellen zu dürfen. Aufgedeckt wurden eindeutiger Schrotbeschuss (3 Habichte, 6 Mäusebussarde, 1 Schwarzmilan, 1 Rohrweihe, 2 Sperber), Abschuss am Horst oder auch möglicher Gifteinsatz (6 Mäusebussarde), eindeutige Vergiftung (6 Mäusebussarde), Tötung nach Fang ( 2 Habichte), nicht genehmigte Fanganlage (4 Fälle) und Aushorstung (4 Fälle). Auch zu mehreren gefundene tote Greifvögel gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Nachstellungen zurück (7 Mäusebussarde).

Greifvögel sind meisterhafte Flieger, jeder Vogelbeobachter ist von ihrem Anblick begeistert. Leider sind manche Arten in den letzten Jahren sehr selten geworden. Das Töten von Greifvögeln ist strengstens untersagt und stellt eine Straftat dar!

Sollte ein Flintenträger beim Abschuss ertappt werden, drohen ihm saftige Strafen: er wird zu Geld- oder Freiheitsstrafe verurteilt, die dabei benutzte Waffe und der geschossene Greifvogel werden eingezogen. Außerdem verliert der Schütze seinen Jagdschein und, falls er zu einer Freiheitsstrafe oder Geldstrafe zu mindestens 60 Tagessätzen verurteilt wird, ist auch seine Waffenbesitzkarte weg. Seine Jagdwaffen kann er dann abgeben oder unbrauchbar machen lassen!

Das Königsauer Moos

hier gibt es Informationen über das Königsauer Moos...



 

Die Vorstandschaft der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau


hier stellt sich die Vorstandschaft der LBV-Kreisgruppe Dingolfing-Landau vor ...

                          

Kreisgruppenvorsitzender:
Joachim Aschenbrenner
Feldweg 7
84164 Moosthenning
Tel. 08731/390123
E-Mail: joachim.aschenbrenner@t-online.de

                     

           

Herzlich willkommen auf unserer Kreisgruppen-Homepage! Unsere Internetseite wird ständig aktualisiert, deshalb bald wieder vorbeischauen!!!

Essen, Schlafen, Birden gehen!

Eine neue Leidenschaft erobert Deutschland.  Birding bedeutet nichts anderes als Vogelbeobachten, wobei die Beobachtungen in sogenannte Checklisten eingetragen werden und verglichen werden können. Die besten Birder Deutschland's haben es schon auf über 400 Arten gebracht! Auch vor unserer Haustür im Landkreis Dingolfing können fantastische Vogelarten beobachtet werden. Die gemachten Beobachtungen sind dabei schriftlich festzuhalten. Hilfreich sind dabei Notizen in einem Kalender oder Notizbuch. Wieder zu Hause angekommen können diese Aufzeichnungen sauber in ein Heft geschrieben und in einem Ordner abgeheftet und aufbewahrt werden. Bald werden diese Aufschreibungen zu einem unersetzlichen Nachschlagewerk! Aufgeschrieben werden bei ungewöhnlichen Vögeln das Datum und der Ort der Beobachtung. Die Kreisgruppe Dingolfing ist an Beobachtungen seltener Vögel außerordentlich interessiert! (mehr...)


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