Herzlich willkommen bei der LBV-Kreisgruppe Dingolfing-Landau

Letzte Aktualisierung: 15.10.2018

Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche

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Vogel des Jahres 2017: Der Waldkauz

Waldkauz (Strix aluco) Foto: Michael Herzig
Waldkauz (Strix aluco) Foto: Michael Herzig

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Schutz der Natur hat noch nicht das notwendige politische Gewicht!

Joachim Aschenbrenner,der 1.Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau
Joachim Aschenbrenner,der 1.Vorsitzende der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau

Leider hat der Schutz der Natur bis heute nicht das notwendige politische Gewicht.

Joachim Aschenbrenner, 1. Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Dingolfing/Landau, fordert dringend: "Keine weiteren Biotopzerstörungen durch Straßenbau im Landkreis Dingolfing!"

Überzogene Straßenbauprojekte bedrohen die letzten Rückzugsgebiete im  Landkreis Dingolfing. Der Grad der Überbauung ist bereits jetzt erschreckend hoch. Deutschland hat nach Belgien, Japan und den Niederlanden die vierthöchste Straßendichte der Welt. Der Anteil unzerschnittener Lebensräume hat in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen. Wo können heute noch Wanderungen unternommen werden, ohne etwas vom allgegenwärtigen Verkehr zu sehen oder zu hören? Diese Flächen sind rar geworden. Und dennoch werden für Milliarden von Euro tausende Kilometer neue Autobahnen und Bundesstraßen geplant. Nicht nur steigende Luftverschmutzung durch den Verkehr, Landschaftszerschneidung , Lärmbelästigung, Bodenversiegelung und Biotopzerstörungen durch umfangreiche Erdbewegungen schädigen die Umwelt. Auch hunderttausende Wildtiere werden jährlich Opfer des Straßenverkehrs. So zeigt eine Studie aus England das jährliche Sterben von 2,5 bis 3 Millionen Vögeln auf den Straßen von Großbritannien, bei uns dürfte es nicht anders aussehen. Bei Insekten gibt es grobe Schätzungen: Im Sommer kann ein Auto pro Kilometer bis zu 3000 Insekten (darunter auch Schmetterlinge und seltene Arten, die an die im Sommer warme Straße gelockt werden) töten.

Als Naturschutzverband müssen wir uns dieser Ausrottung von Tier- und Pflanzenarten entgegenstellen und andere Lösungen einfordern! Wir brauchen nicht immer mehr Straßen, sondern weniger Verkehr in einer lebenswerten Umwelt.

Wallersdorf, 25.03.2011: Der LBV trauert um Hans Ristl, der im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

09.September 2010: Ambros Christof, „der Eulenprofessor“ ist von uns gegangen

Das langjährige Mitglied unserer LBV-Kreisgruppe engagierte sich lange Jahre aktiv für den Natur- und Artenschutz. Neben dem Weißstorch verbindet man mit Ambros Christof vor allem das 1992 im Raum Niederbayern gestartete LBV Schleiereulenprojekt.

Von Anfang an dabei, hat er nicht nur Kästen aufgehängt und kontrolliert, sondern auch viele verletzte oder verwaiste Schleiereulen gepflegt und ihnen so das Leben gerettet. Ihm ist es zu verdanken das in über 500 Nistkästen die Schleiereule in Niederbayern wieder heimisch wurde.

 

Für seine Verdienste wurde ihm im November 2002 von Umweltminister Schnappauf die bayerische Umweltmedaille verliehen. Das ist die höchste Auszeichnung des Freistaates Bayern für besonderes Umweltengagement.

12.Mai 2010: Traurige Nachrichten erreichen die Kreisgruppe aus Karlsfeld bei München. Josef Koller ist von uns gegangen.

Der bekannte Naturschützer, Naturpreisträger und Autor zahlreicher Naturbücher, setzte sich seit seiner Kindheit für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt in seiner Heimat ein.

Das Schwarzhölzl, im Norden von München gelegen, lag im besonders am Herzen, musste er dort doch schmerzlich den Niedergang zahlreicher Vogelarten wie Neuntöter, Braunkehlchen und Brachvogel, miterleben. Sein erstes Buch „Die Vogelwelt des Dachauer Mooses“ erschien in den 80er Jahren. Seine spannenden Erzählungen aus seinem Buch „Vogelkundliche Wanderungen im Kreislauf der Jahreszeiten“ fesseln und amüsieren noch heute, über 25 Jahre nach dem Erscheinen des Buches. Sein unerschöpfliches Wissen über die Vogelwelt gab er gerne auf seinen Wanderungen und Führungen weiter, es war eine Freude in bei seinen Streifzügen begleiten zu dürfen. Mich hat er als Zwölfjähriger unheimlich begeistert, es war seine Art sich an der Natur zu freuen, bewußt jeden Schmetterling als Geschenk zu sehen, jeden Amselgesang, jede Vogelstimme aus einem Vogelkonzert früh morgens herauszuhören. Damals, noch ohne Internet und zahlreiche Naturmagazine, war Herr Josef Koller für jeden Naturfreund ein Quell an Informationen, gerade über die Natur vor unserer Haustüre. Zeit seines Lebens war er unermüdlich für die Natur im Einsatz, kümmerte sich um die Renaturierung zerstörter Lebensräume und um zahlreiche Biotope. 

Es war seine besondere Art mit der Natur umzugehen, für die Natur zu Leben, seine Liebe zu jedem Geschöpf, zu jeder Pflanze, die ihn auszeichnete und charakterisierte. Die Natur hat durch Josef Koller unheimlich gewonnen, wir verdanken ihm den Erhalt eines Teiles der Schöpfung für die kommenden Generationen, sein Verlust schmerzt sehr.

Es ist, als ob du morgens aufwachst, aus dem Fenster schaust und ein Berg ist verschwunden.

Michael Herzig, 12. Mai 2010

Aktuelle News aus dem Naturschutz

lbv-news.jimdo.com Blog Feed

#ProtectWater (Di, 13 Nov 2018)
  Mit ihren ambitionierten Umweltzielen und dem wegweisenden Ansatz des grenzüberschreitenden Flussgebietsmanagements gilt die Wasserrahmrichtlinie weltweit als Modell einer modernen und   In einem sogenannten „Fitness Check“ überprüft die EU derzeit, ob diese Vorgaben noch zweckdienlich sind. An der öffentlichen Befragung können sich alle europäischen Bürgerinnen und Bürger beteiligen.   Stimmen Sie ab und retten Sie unsere Gewässer!  Mehr Informationen auf lbv.de
>> mehr lesen


Aktuell interessant und wichtig

Welcher Vogel ist das?

Wie erkenne ich, welchen Vogel ich gerade beobachte? Einige der wichtigsten Merkmale, die bei der Vogelbestimmung notwendig sind, finden Sie hier. Aber Achtung: In den meisten Fällen braucht man mehrere solcher Merkmale, bevor man die Art des Vogels eindeutig bestimmen kann.

 

"Zählen was zählt" - Insektensommer

Eine Stunde Insekten in Bayern beobachten und melden: Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ starten wir zusammen mit unserem bundesweiten Partner NABU das neue Citizen Science-Projekt „Insektensommer“ – und ganz Bayern kann mitmachen. Es ist die erste bundesweite Insektenzählung in Deutschland. Wir wollen alle Naturfans im Freistaat aufrufen, dem wachsenden Verstummen in der Insektenwelt nicht tatenlos zuzusehen.

 

Endergebnis Stunde der Gartenvögel 2018

Der Haussperling bleibt weiterhin der am häufigsten beobachtete Vogel in Bayerns Gärten, auch wenn sein Bestand stagniert und bayernweit vor allem in den Stadtzentren abnimmt. Düster sieht es bei der Frage nach Schwalbennestern an Häusern aus. Weniger als sieben Prozent der Teilnehmer meldeten uns ein Mehl- oder Rauchschwalbennest an ihrem Gebäude.

 


Der LBV vor Ort in Bayerns Regionen

Wir sind flächendeckend in Bayern für den Naturschutz aktiv.

 

Ansprechpartner finden

Termine des LBV


Stunde der Wiesenvögel im Isarmoos